Herzlich willkommen bei der
komba gewerkschaft niedersachsen!

Die komba gewerkschaft ist eine durchsetzungsstarke, moderne und offene Gewerkschaft. Eine engagierte Gewerkschaftsvertretung ist unter den zunehmend schwierigen Bedingungen im Berufsleben unverzichtbar. Nicht nur im „klassischen“ öffentlichen Dienst, sondern auch in den privatisierten Dienstleistungsunternehmen hat man, auf sich allein gestellt, wenig Chancen, seine Rechte wahrzunehmen und seine Interessen durchzusetzen. Eine Rechtsschutzversicherung reicht hier nicht. Nur eine starke Gewerkschaft kann Rechte sichern!

Die Kommunalgewerkschaft komba ist seit über 100 Jahren die einzige Fachgewerkschaft für sämtliche öffentliche und privatisierte Dienstleistungen im Kommunal- und Landesbereich. Gerade hier brauchen wir eine Interessenvertretung, die weiß, wovon sie redet, denn es gibt keinen Bereich, der so vielfältig strukturiert ist.

Aktuelles

27. März 2020

komba hilft!

Bei aktuellen Problemen und Fragen zu Corona stehen unseren Mitgliedern die komba Rechtsschutzexperten zur Verfügung! Am besten melden unter info@kombands.de !

12. März 2020

komba Erfolg bei Arbeitszeit Feuerwehr und Rettungsdienst!

Als komba gewerkschaft haben wir für die Kolleginnen und Kollegen insbesondere aus dem Fachbereich Feuerwehr und Rettungsdienst am 11. März ein wegweisendes Urteil des OVG Lüneburg erreicht:

Seit einigen Jahren streiten wir vor dem Verwaltungsgericht Oldenburg und in zweiter Instanz vor dem OVG Lüneburg um die Einordnung von Einsatzleitdiensten, so genannter A-Dienste sowie OrgL-Dienste. In den streitigen Fällen wurden unser Kläger im Mischdienst mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 42, 5 Stunden eingesetzt. Der umstrittene A-Dienst begann in der Zeit von Montag bis Freitag nahtlos nach Beendigung des regulären Dienstes und ging bis zur Dienstaufnahme am nächsten Tag. An den Wochenenden wurde grundsätzlich von 08:00 Uhr bis 08:00 Uhr A-Dienst geleistet.

Gegenstand dieser Verfahren war nunmehr, wie diese Zeiten zu vergüten sind. Die Dienststelle wertete die Zeiten als Rufbereitschaft und wollte nur entsprechend zahlen. Das OVG hat nunmehr unsere Auffassung bestätigt und festgestellt, dass die A-Dienste vollumfänglich ohne Abzug als Arbeitszeit zu werten sind und nach den Regeln der Mehrarbeitsvergütungsverordnung zu entschädigen sind. Eine gleiche Wertung hat das Gericht für so genannte OrgL-Dienste (organisatorische Leiter Rettungsdienst) im 24-Stunden-Dienst vorgenommen.

Die Revision wurde nicht zugelassen. Die Stadt Oldenburg kann nunmehr binnen Monatsfrist nach Zustellung des vollständig abgefassten Urteils eine Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision erheben.

Sobald uns die Urteilsgründe vorliegen werden wir umfassend zu den Folgen des Urteils für unsere Kolleginnen und Kollegen informieren. Aber bereits jetzt zeichnet sich deutlich ein toller Erfolg unserer Gewerkschaft ab.

6. März 2020

Erste Verhandlungsrunde im Sozial- und Erziehungsdienst!

Am 05. März hat die erste Verhandlungsrunde für die Beschäftigten des Sozial- und Erziehungsdienstes zwischen komba/dbb und den kommunalen Arbeitgebern stattgefunden. Vor dem Hintergrund des dringenden Fachkräftemangels haben die Vertreter von komba/dbb unsere gewerkschaftlichen Forderungen detailliert vorgestellt. Weitere Infos siehe Flugblatt.

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14. Februar 2020

Forderungen für Tarifrunde Sozial- und Erziehungsdienst

Sozial- und Erziehungsdienst: „Wir lassen nicht locker“
SOZIALPÄDAGOGISCHE FACHKRÄFTE BRAUCHEN PROFI-BEZAHLUNG
Die Forderungen für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst (SuE) stehen fest. Am Freitag (14.02.2020) kam die Verhandlungskommission zusammen.

Wir fordern:

Qualifizierung und neue Eingruppierungsmerkmale in einer verbesserten Bezahlung wiederfinden
Aktuelle und geänderte Eingruppierungsmerkmale sind uneingeschränkt anzuerkennen
Anpassung der Stufenlaufzeiten
Honorierung von Qualifizierungen bzw. Fort- und Weiterbildungen durch Eingruppierung in höhere Entgeltgruppen, Aufstiegsmöglichkeiten etc.
Honorierung von Führungsverantwortung
vollständige Anerkennung der Berufserfahrung bei anderen Trägern
Anpassung der Eingruppierung an die gestiegenen Anforderungen im Bereich der Behindertenhilfe
Am 5. März startet die 1. Verhandlungsrunde mit der Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA), bei der wir unsere Forderungen präsentieren werden.

„Der Prozess hat 2015 begonnen, 2020 muss und wird es weitergehen. Denn die nötige Anerkennung für diese gesellschaftlich relevanten Aufgaben ist noch lange nicht erreicht. Der Forderungskatalog steht nun. Ab März heißt es, diesen auf den Verhandlungstisch zu bringen“, sagt komba Bundesvorsitzender Andreas Hemsing, der gemeinsam mit Silberbach die Verhandlungen für den dbb führt.

„Wir lassen nicht locker“, ist unser Motto für diese Tarifauseinandersetzung und ich denke, der Slogan ist gut gewählt“, so Silberbach abschließend, „denn wir brauchen einen langen Atem, bis wir für die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst die Wertschätzung haben,

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